ya-hui-wang_heilpraktikerin_akupunktur-nadeln
Akupunktur

Die traditionelle chinesische Medizin beruht auf der Erkenntnis, dass eine so genannte Bipolarität den Zusammenhang des Lebens erklärt, die deren Abläufe ermöglicht und steuert. Diese Kräfte werden YIN und YANG genannt. Ohne die Gesetzmäßigkeit, die hinter dieser Struktur steckt, wäre kein Leben möglich. Im Großen wie im Kleinen ist diese Spannung, die sich aus dem Gegensatz ergibt, der Ausgangspunkt aller Energie.

In unserer Begriffswelt bedeuten etwa:

YIN: weiblich, passiv, dunkel, Nacht, ruhend …

YANG: männlich, aktiv, hell, Tag, bewegt …

Wir wissen, dass seit uralten Zeiten in der chinesischen Medizin diese Beziehungen und im weiteren Sinne, die Beziehungen zwischen dem Universum als Makrokosmos und dem Menschen als Mikrokosmos, bekannt sind. Die älteste, uns bekannte Literatur darüber ist das Buch NEI CHING, das die Gespräche des legendären Kaiser HUANH TI (2698 – 2597 vor der „großen Zeitwende“) mit seinem Leibarzt wiedergibt. Der Mensch ist ein Mikrokosmos im Makrokosmos Natur. Alle objektiv vorhandenen Naturgesetze sind in der allumfassenden Natur wie im Menschen als deren Bestandteil gültig.

Heilen mit der Körperakupunktur bedeutet energetisch auf den Körper einzuwirken um etwas zum Fließen zu bringen und um energetisch auszugleichen. Dabei ist nicht nur das Stechen von Nadeln in die Haut gemeint. Die Anwendung dieser klassischen traditionellen Therapie des „Stechens und Brennens“ (Zhen Jiu) verlangt darüber hinaus Kenntnis des energetischen und philosophischen Hintergrundes.

Raucherakupunktur

Rauchen ist mehr als nur Qualm einatmen, es ist eine Lebensstrategie. Ein Raucher braucht die Zigarette, wenn der Bus sich verspätet, wenn er müde ist, wenn er aufgeregt ist, wenn er sich entspannen will usw. Die Notwendigkeiten für einen Raucher eine Zigarette zu rauchen, sind vielfältig. Tatsächlich ist es für die Meisten zu schwer diesen Schritt ohne Hilfe zu gehen. Das betrifft den ansonsten gesunden Menschen und umso mehr den kranken oder alten Menschen. Der Entzug ist ein Einschnitt in die normalen Körperfunktionen und man benötigt dafür mehr Kraft, als man häufig zur Verfügung hat. Darum sollte man überlegen, ob man einen solchen Schritt einem erkrankten oder gar alten Menschen empfehlen soll.

Auf jeden Fall wird eine wirkungsvolle Hilfe nötig und diese gewährt die Suchtakupunktur (siehe Ohrakupunktur).

Es ist bewiesen, dass durch die Suchtakupunktur Entzugsfolgen, wie: Tremor, Nervosität, Aggressivität, Kreislaufbeschwerden, Übelkeit reduziert und die leidige „Ersatzfresserei“ keine Rolle mehr spielt. Und es ist sicher, dass der behandelte Patient kein körperliches Bedürfnis nach einer Zigarette verspürt. Die Zigarette schmeckt nach der Akupunktur nicht mehr.

Trotzdem ist es notwendig, dem Patienten zu verdeutlichen, dass er neben der Hilfe, die wir ihm leisten können, seinen eigenen Willen einbringen muss. Denn es geht ja eben nicht nur darum, mit dem Rauchen aufzuhören. Man muss für die vielen Lebenssituationen, in denen das„ Qualmen“ ehemals eine Rolle spielte, neue Strategien zur Bewältigung derselben entwickeln.

Ohrakupunktur

Was NOGIER 1951 der staunenden Umwelt verkündet, ist ein einfacher Tatbestand.

Neurophysiologische Mechanismen führen zur Projektion von peripheren Störungen des Körpers auf das Ohr und damit zur Möglichkeit von dort aus durch gezielte Reize (z.B. mit Hilfe von Nadeln) zurück auf den Körper zu wirken. Die Möglichkeiten, die sich damit ergeben sind beeindruckend. Grundsätzlich lassen sich alle funktionalen Störungen in ihren Zusammenhängen sinnvoll behandeln. 

Besonders erfolgreich ist die Therapie bei folgenden Krankheitserscheinungen:

  • Schmerzen werden beeinflusst, gelindert und häufig ganz ausgeschaltet. Die Möglichkeiten reichen vom traumatischen Schmerz nach Unfällen über Neuralgien, rheumatische Schmerzen, Kopfschmerzen jeder Form und Genese, Ischias, Phantomschmerzen bis zum Herpes-Zoster.
  • Leiden, die das zentrale Nervensystem betreffen, wie Furcht, Platzangst, Besessenheit, Konzentrationsmängel, Schwindel, Stottern usw. sind Beispiele einer langen Reihe von Indikationen, bei denen sich die Ohrakupunktur als besonders effektiv gezeigt hat. Ihre ausgleichende und entspannende Wirkung ist erstaunlich.
  • Die Suchtbehandlung ist eine besondere Domäne der Ohrakupunktur. Verschiedene Behandlungsprogramme zur Entwöhnung bei Alkohol-, Drogen- oder Medikamentenabusus, zur Raucherentwöhnung oder bei der Bekämpfung der Esssucht geben dem Behandler die Möglichkeit, sich der individuellen Situation des Suchtkranken stellen.

Shōnishin – japanische Kinderakupunktur

Shōnishin ist eine Form der Kinderakupunktur, die in Japan seit über 250 Jahren erfolgreich bei der Behandlung von Säuglingen und Kindern eingesetzt wird. Bei der sanften Behandlung werden Akupunkturpunkte und Reflexzonen durch streichende und klopfende Bewegungen mithilfe von speziellen Instrumenten stimuliert.

Dies sehr einfache Behandlungsmethode kann große Wirkung zeigen. Durch die Streich-Behandlung verändert sich der Gesichtsausdruck der Kinder. Sie werden fröhlicher, fühlen sich besser und werden nicht mehr so schnell krank.

Die Methode ist besonders geeignet für
Säuglinge und Kinder bei:

  • Infektanfälligkeit
  • Entwicklungsauffälligkeit
  • emotionale Unausgeglichenheit
  • Schlafstörung
  • Hyperaktivität
  • Bettnässen
  • Allergien
  • Asthma
  • KISS-Syndrom

Besuchen Sie mich in meiner
Praxis für Akupunktur & Schmerztherapie

Als Ihre Heilpraktikerin behandle ich nicht nur Ihre Rückenschmerzen.
Zeit für den Patienten und eine gewissenhafte Diagnose, ist die Grundvoraussetzung für eine erfolgreiche Therapie.